Wörterbuch

Fachsprache, Fachausdrücke oder auch Fachchinesisch mit diesen Begriffen werden Wörter beschrieben, die wir nicht im normalen Sprachgebrauch verwenden. Wenn du jedoch auf einmal mit einer Erkrankung konfrontiert bist, dann bedeutet es, dass du nicht nur ganz viele neue Informationen verarbeiten musst, sondern du wirst auch viele dieser Begriffe hören und lesen. Medizinisches Fachpersonal lernt diese Begriffe während der Ausbildung. Sie benutzen zumeist die medizinischen Begriffe, da diese klar definiert sind.

Wenn du dieser Fachsprache jedoch nicht mächtig bist, kann es sein, dass du deine Erkrankung oder wichtige Schritte deiner Behandlung nicht verstehst. Damit dir das nicht passiert, haben wir dieses Wörterbuch zusammengestellt. Hier kannst du in aller Ruhe stöbern und dich einlesen.

Aber wer liest denn schon gerne ein Wörterbuch? Deshalb ist unser Wörterbuch auch direkt in die Texte eingebunden. Die hier aufgelisteten Fachwörter sind in all unseren Texten unterstrichen und sobald du mit der Maus über das Wort fährst, öffnet sich automatisch eine Beschreibung.

AJAX progress indicator
Suche:
(Suchbegriff löschen)
  • a
  • Abdomen

    Der Bereich des Körpers, der die Bauchspeicheldrüse, den Magen, den Darm, die Leber, die Gallenblase und andere Organe enthält. Die Nieren befinden sich hinter der Bauchhöhle.

  • Abdominal
    Den Bauch / Unterleib betreffend, zugehörig.
  • Ablatio testis
    Operative Entfernung eines oder beider Hoden; auch Orchiektomie genannt. Die Entfernung eines Hodens wird unilaterale Orchiektomie genannt, die Entfernung beider Hoden wird als bilaterale Orchiektomie bezeichnet.
  • Ablation
    auch ablative Therapie genannt. Behandlung, die einen Krebs ganz oder teilweise entfernt oder zerstört; kann auch zur Entfernung oder Unterbrechung der Funktion eines Organs eingesetzt werden. Körpergewebe und Tumore können durch extreme Hitze, Gefrieren und Chemikalien abgetragen werden. Herkunft aus dem Lateinischen "ablatio" = Abtragung, Ablösung
  • Abstract

    Kurzfassung, Kurzreferat einer wissenschaftlichen Arbeit.

    Schriftliche Zusammenfassung einer medizinischen Präsentation wichtiger Studienergebnisse z.B. auf medizinischen Kongressen

  • Additive Chemotherapie

    Additiv: zusätzlich. Additive Chemotherapie wird eingesetzt, wenn nicht der gesamte Tumor entfernt werden konnte (siehe auch R1 Resektion) und das Tumorwachstum verlangsamt werden soll.

  • Adenokarzinom
    Adenokarzinome sind bösartige Tumore, die aus dem Drüsengewebe entstehen. Adenokarzinome bilden sich in verschiedenen Organen, aber vor allem im Bereich der Verdauungsorgane (Magen, Gallengang, Speiseröhre, Pankreas), Lunge, Niere und Prostata vor. Adenome sind im Gegensatz dazu gutartige Tumoren aus dem Drüsengewebe.  
  • Adjuvante Therapie

    Nach der Entfernung eines Tumors wird eine oder mehrere Therapien zusätzlich unterstützend eingesetzt, um ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern oder die Krankheit unter Kontrolle zu halten. Es ist also eine eine Art vorsorgliche oder vorbeugende Therapie. In der Regel handelt es sich dabei um eine Hormontherapie, Chemotherapie, Strahlentherapie, Immuntherapie oder einer Kombination handeln.

  • Adjuvanz
    eine Art „vorsorgliche“ Therapie als Vorsorge vor einem möglichen Wiederauftreten der Erkrankung  
  • AHB

    Die Anschlussheilbehandlung (auch Anschlussrehabilitation) ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die beispielsweise im Anschluss an eine Tumor-Operation oder Strahlentherapie durchgeführt wird.

    Die Anschlussrehabilitation kann ambulant, stationär oder teilstationär durchgeführt werden.

  • AIDS

    Durch ds HI Virus erworbene Immunschwäche

  • Akut
    Plötzlich auftretend, schnell verlaufend  
  • Alkalische Phosphatase
    Laborwert, der auf verschiedene Erkrankungen hindeuten kann, beispielsweise auf Erkrankungen der Leber und der Galle. Er kann jedoch auch auf eine Veränderung des Knochenstoffwechsels hinweisen, was nicht nur Osteoporose, sondern auch einen Tumor im Knochen oder Knochenmetastasen bedeuten könnte.
  • Ambulant
    Behandlung ohne Krankenhausaufenthalt entweder in einer Klinikambulanz oder Praxis  
  • Anämie
    Blutarmut. Entsteht durch einen Mangel an roten Blutkörperchen oder an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) zum Beispiel durch massiven Blutverlust oder wird durch Medikamente verursacht  
  • Analgetika
    Schmerzlindernde oder -stillende Arzneimittel. Sie werden nach ihrer Wirkweise eingeteilt in nichtopioide und opioidartige Analgetika. Bei leichten Schmerzen werden nichtopioide Analgetika verwandt. Bei akuten und chronischen Schmerzen kommen Opioidanalgetika zum Einsatz. Bei Tumorschmerzen erfolgt eine Kombinationstherapie nach dem WHO-Stufenschema  
  • Anamnese

    Erfassung der Krankengeschichte durch Befragung und Untersuchung des Patienten: Art, Beginn und Dauer der aktuellen Beschwerden, sowie der weitere allgemeine Gesundheitszustand, weitere Erkrankungen und ob du besondere Risikofaktoren hast. Risikofaktoren sind besonders wichtig, da es hier auch um den eventuellen Nachweis einer Berufskrankheit geht.

  • Anaplasie
    Anaplasie bezeichnet den Übergang höher differenzierter Zellen in weniger differenzierte Zellen. Anaplasie führt bei Tumoren dazu, dass nicht mehr erkennbar ist, aus welchem Gewebe ein anaplastischer Tumor entstanden ist. Die Tumorzellen sind komplett entdifferenziert  
  • Androgene
    Sind männliche Geschlechtshormone, die vor allem für die Entwicklung von Geschlechtsmerkmalen wie Bartwuchs, Muskelentwicklung und tiefer werdenen Stimmen bei Männern zuständig sind. Bei Männern werden diese Sexualhormone in den Hoden und den Nebennieren produziert. Bekanntestes Androgen ist Testosteron.
  • Angiogenese

    Wachstum und Neubildung von Blutgefäßen. Einige Krebsbehandlungen wirken, indem sie die Angiogenese blockieren, was dazu beiträgt, dass das Blut den Tumor nicht erreicht ("ernährt"). Medikamente, die dieser Bildung neuer Blutgefäße entgegenwirken, nennt man Angiogenese-Hemmer oder Angiogenese-Inhibitoren, zu diesen gehören die Tyrosinkinase-Hemmer, kurz TKI.

  • Anorexie

    Appetitlosigkeit

    Ausgeprägte Appetitlosigkeit, häufig bei schweren oder fortgeschrittenen Krankheiten. Wenn sie länger anhaltend ist, kann sie lebensfährlich werden, da sie beispielsweise zu einem Nährstoffmangel, Abbau von Körpergeweben und Abmagerung führen kann. Kann als Symptom einer Erkrankung oder als Nebenwirkung eines Medikamentes auftreten.

  • Anschlussheilbehandlung

    Die Anschlussheilbehandlung (auch Anschlussrehabilitation) ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die beispielsweise im Anschluss an eine Tumor-Operation oder Strahlentherapie durchgeführt wird.

    Die Anschlussrehabilitation kann ambulant, stationär oder teilstationär durchgeführt werden.

  • Antiemetika
    Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen  
  • AP
    Laborwert, der auf verschiedene Erkrankungen hindeuten kann, beispielsweise auf Erkrankungen der Leber und der Galle. Er kann jedoch auch auf eine Veränderung des Knochenstoffwechsels hinweisen, was nicht nur Osteoporose, sondern auch einen Tumor im Knochen oder Knochenmetastasen bedeuten könnte.
  • Apoptose

    Zelltod bzw. genetisch programmierter „Selbstmord“ = Absterben der Zelle

  • Applikation
    Verabreichung eines Medikamentes oral (Tablette, Saft, Pulver), rektal (Zäpfchen), parenteral (Injektion, Infusion) oder über die Haut (Salbe, Umschlag, Wirkpflaster). Bei Injektionen unterscheidet man: intravenös (in die Vene), intramuskulär (in den Muskel), intrakutan (in die Haut), subkutan (in das Unterhautfettgewebe), intraperitoneal (in die Bauchhöhle)  
  • ASCO
    Amerikanische Gesellschaft der Onkologen (Krebsmedizinier) Der Begriff steht auch für das Jahresmeeting und ist der wichtigste Krebs-Kongresse weltweit  
  • Aszites

    Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum, beispielsweise verursacht durch Entzündungen oder Tumorabsiedlungen.

  • ATP
    Adenosintriphosphat: Wird bei fast allen energiebedürftigen Prozessen im Körper benötigt  
  • Ausbreitungsdiagnostik
    Untersuchungen, die bei einerKrebserkrankung vorgenommen werden, um zu erkennen, ob der Krebs bereits in andere Körperregionen gestreut hat.
  • Axi
    Wirkstoffname des Medikaments Inlyta®, Tyrosinkinase-Hemmer
  • Axitinib
    Wirkstoffname des Medikaments Inlyta®, Tyrosinkinase-Hemmer
  • b
  • Behandlungszyklus

    Intervall vom Tag der ersten Gabe einer Therapie bis zum letzten Tag vor der zweiten Gabe der Therapie

  • Benigne

    Gutartig.

    Gutartige Tumoren können sehr groß werden und umliegende Organe oder Strukturen verdrängen. Im Gegensatz zu bösartigen Tumoren streuen sie nicht (keine Metastasenbildung) und sind nicht aggressiv.

    Gegenteil von maligne = bösartig

  • Bevacizumab
    VEGF-Antikörper, Wirkstoff vom Medikament Avastin®  
  • BfArM

    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Behörde, die in Deutschland über die Zulassung (aber auch das Verbot) von Medikamenten entscheidet.

  • Bildgebende Verfahren
    Oberbegriff für Röntgen, CT, MRT etc. Verfahren, die es erlauben, anatomische Strukturen des menschlichen Körpers präzise darzustellen  
  • Biopsie
    Gewebeentnahme zur Untersuchung um welche Art Tumor es sich handelt. Auf diesen Erkenntnissen beruht die weitere Therapie.  
  • Bisphosphonate
    hemmen die wachsende Zerstörung des Knochens durch Knochenmetastasen, hemmen den Knochenabbau und vermindern damit die Kalziumfreisetzung aus den Knochen. Sie vermindern zudem das Frakturrisiko sowie Schmerzen und hemmen die wachsende Zerstörung des Knochens durch Knochenmetastasen
  • Blasenkatheter
    Kunststoffschlauch, der entweder über die Harnröhre oder die Bauchdecke in die Harnblase eingebracht wird. Er dient der Harnableitung oder Harngewinnung.  
  • Blutbild
    Ergebnis einer Blutabnahme, auch Laborbefund genannt z.B. Messung des Blutfarbstoffgehaltes (Hämoglobin), Zählung der roten und weißen Blutkörperchen und Ermittlung des Verhältnisses der weißen Blutkörperchen zueinander, sowie der Blutplättchen  
  • c
  • Cancer
    englisch für Krebs
  • Chemotherapie
    Therapie zur Behandlung von bösartigen Tumoren. Sie sollen die Vermehrung der Krebszellen hemmen und zu deren Absterben führen. Ärzte reden auch von Zytostatika (griech. kytos = Zelle; statikos = zum stehen bringend)  
  • Chronisch
    Über einen langen Zeitraum bestehend und anhaltend  
  • Compliance
    Therapietreue Bereitschaft des Patienten, bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mitzuarbeiten oder eine verordnete Therapie auch einzuhalten  
  • Computertomographie
    Computerunterstützt werden einzelne Schichtaufnahmen des Körpers durchgeführt; ein dreidimensionales Bild entsteht (bei Röntgen: zweidimensional.  
  • Coping
    Psychische Bewältigung einer Erkrankung und ihrer Folgen  
  • CT
    Abkürzung für Computertomographie, es werden einzelne Schichten des Körpers aufgenommen und computerunterstützt zusammengesetzt: ein dreidimensionales Bild entsteht (bei Röntgen: zweidimensional.
  • d
  • DGHO
    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie  
  • DGU
    Deutsche Gesellschaft für Urologie  
  • Diagnose
    Feststellung und BBestimmung einer Krankheit
  • Diagnostik
    Untersuchungen, die zur Feststellung der Krankheit führen
  • Diaphanoskopie

    Ist das Durchleuchten von Körperteilen durch eine aufgesetzte Lichtquelle. In der Urologie wird diese Methode eingesetzt, um Hodentumoren beispielsweise von einer Ansammlung von Flüssigkeit (Hydrozele), Zysten und Krampfadern zu unterscheiden.

  • Diarrhö
    Durchfall
  • Differentialdiagnose
    Denkbar andere Diagnosen Beschwerden eines Patienten (Symptome) können verschiedene Gründe haben. Neben der Verdachtsdiagnose ist die Differentialdiagnose die Gesamtheit aller Erkrankungen, die mit ähnlichen Beschwerden verbunden sind und als Ursache für die Beschwerden in Betracht gezogen werden müssen. auch Differenzialdiagnose; auf Befundschreiben abgekürzt DD
  • Differenzierung
    Spezialisierung einer Zelle auf einen bestimmten Aufgabenbereich  
  • Differenzierungsgrad
    Ausmaß der Ähnlichkeit (morphologisch und funktionell) zwischen den Tumorzellen und ihren normalen Ausgangszellen Gutartige Tumoren sind normalerweise gut differenziert, bösartige werden nach ihrem Differenzierungsgrad unterteilt (G1 = hoch, G2 = mittelgradig, G3 =schlecht)  
  • Disease Management Programm

    Strukturiertes Behandlungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen. Mit Hilfe des DMP soll die Betreuung der Patientinnen nach bestimmten Strukturen erfolgen - von Informationsveranstaltungen über eine geregelte Nachsorge bis zur Abstimmung zwischen beteiligten Ärzten und Kliniken.

  • Diuretikum
    Harntreibendes Medikament, das durch Wirkung in den Nieren die Wasserausscheidung (den Harnfluss) steigert.  
  • DMP

    Strukturiertes Behandlungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen. Mit Hilfe des DMP soll die Betreuung der Patientinnen nach bestimmten Strukturen erfolgen - von Informationsveranstaltungen über eine geregelte Nachsorge bis zur Abstimmung zwischen beteiligten Ärzten und Kliniken.

  • DNA
    englisch für DNS - das menschliche Erbgut, das im Zellkern einer jeden Zelle gelagert wird  
  • DNS
    Desoxyribonukleinsäure. Das menschliche Erbgut, das im Zellkern einer jeden Zelle gelagert wird  
  • Doppelblind-Studie
    Weder Prüfarzt noch Patient wissen, ob der an der Studie teilnehmende Patient die zu testende Substanz, das Vergleichspräparat oder Placebo erhält. Einfachblinde Studie: Der Prüfarzt weiß es. Offene Studie: Beide wissen es  
  • Dosierung
    Festlegung der Wirkstoffmenge pro Woche, Tag, o.ä.  
  • Dysphagie
    Schluckbeschwerden  
  • e
  • ECPC
    Englisch für  European Cancer Patient Coalition: Europäische Organisation von Krebs-Patientenorganisationen Vertritt die Interessen der europäischen Krebspatienten gegenüber den europäischen Gesundheitsbehörden und der Politik. Ermöglicht und fördert den praktischen Erfahrungsaustausch der europäischen Patientenorganisationen  
  • EGFR
    engl. für Epidermal-Growth-Factor-Receptor. Es handelt sich bei EGFR um einen sogenannten Rezeptor. Rezeptoren sind Empfänger für bestimmte Signale. EGFR wird bei bestimmten Tumorarten innerhalb der Tumorzelle verstärkt gebildet. Sollte dieser bezeichnet einen Rezeptor, der in Tumorzellen verstärkt gebildet wird, bei einer Mutation dieses Rezeptors können spezielle Medikamente eingesetzt werden (siehe Tyrosinkinase-Inhibitoren)., Sensor von lateinisch: recipere - aufnehmen, empfangen Englisch: receptor. 1 Definition. Unter einem Rezeptor versteht man ein für bestimmte Reize empfindliches Zielmolekül einer Zelle und im weiteren Sinne eine auf spezifische Einflüsse reagierende "Signaleinrichtung" innerhalb eines Organs oder Organsystems. Als Rezeptor (von lateinisch recipere ‚aufnehmen‘ bzw. ‚empfangen‘) wird in der Biochemie ein Protein oder ein Proteinkomplex bezeichnet, wenn daran Signalmoleküle binden können, die dadurch Signalprozesse im Zellinneren auszulösen vermögen.
  • Elektrolyte
    Mineralstoffe  
  • f
  • Fatigue

    Besonders schwere Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Energiemangel. Dieser Zustand ist auch unabhängig davon wieviel Anstrengung vorhergegangen ist oder auch wieviel der Patient geschlafen hat. Fatigue wird durch Schlafen also nicht besser. Fatigue kann durch die Krebserkrankung selbst und / oder die Folge einer Therapie sein. Fatigue (französisch; deutsch: Müdigkeit oder Erschöpfung).

  • g
  • Gerotafaszie
    auch Gerota’sche Faszie genannt: bindegewebige Hülle, die Niere, Nebenniere und Fettkapsel umschließ
  • h
  • Hoden

    Die Hoden sind zwei etwa pflaumgroße Organe, die hinter dem Penis in einem Hautbeutel, dem Hodensack, liegen. Sie sind Teil des männlichen Fortpflanzungssystems. Die Hoden produzieren und speichern Spermien. Sie produzieren auch das männliche Hormon Testosteron, das für die Entwicklung männlicher Merkmale wie Gesichtsbehaarung, eine tiefere Stimme und mehr Muskelmasse sowie für den Sexualtrieb (Libido) verantwortlich ist.

  • Hodenhochstand

    Ein oder beide Hoden befinden sich außerhalb des Hodensacks.

  • HPV

    Virus, der vornehmlich Haut und Schleimhäute besiedelt. Es gibt ca. 200 verschiedene HP Viren, einige von ihnen werden als Hochrisikotypen bezeichnet, da eine Infektion mit diesen Viren zu bösartigen Gewebeveränderungen führen kann. Diese Gewebeveränderungen (Krebsvorstufen bis hin zu Krebs) finden sich im Bereich der Geschlechtsorgane und des Afters (Anogenitalbereich) bei Frauen: Gebärmutterhals, Vulva, Scheide und Analkarzinome. Bei Männern: Penis- und Analkarzinome. Durch Oralverkehr können HPV Viren aber auch Kopfhalstumoren auslösen.

  • Humanes Choriongonadotropin
    Bei Hodentumoren ist dieses Hormon ein Tumormarker. Die Bestimmung dieses Hormons spielt eine wichtige Rolle bei der Entdeckung, Beurteilung des Therapieverlaufs und in der Nachsorge.
  • Humanes Papillomvirus

    Virus, der vornehmlich Haut und Schleimhäute besiedelt. Es gibt ca. 200 verschiedene HP Viren, einige von ihnen werden als Hochrisikotypen bezeichnet, da eine Infektion mit diesen Viren zu bösartigen Gewebeveränderungen führen kann. Diese Gewebeveränderungen (Krebsvorstufen bis hin zu Krebs) finden sich im Bereich der Geschlechtsorgane und des Afters (Anogenitalbereich) bei Frauen: Gebärmutterhals, Vulva, Scheide und Analkarzinome. Bei Männern: Penis- und Analkarzinome. Durch Oralverkehr können HPV Viren aber auch Kopfhalstumoren auslösen.

  • i
  • IGCCCG-Klassifikation
    „International-Germ-Cell-Cancer-Colloboration-Group“-Klassifikation. Ein System, um das Tumorstadium bei Hodenkrebs festzulegen. Tumorstadien sind Basis für die bestimmung der Krankheitsprognose und für die Auswahl einer geeigneten Behandlung.
  • k
  • Kachexie
    Kachexie (altgr. kakos ‚schlecht‘ und hexis ‚Zustand‘) ist ein starker Gewichtsverlust zumeist verbunden mit Kräfteverfall und Störung von Stoffwechselvorgängen und Organfunktionen. Häufig tritt diese ausgeprägte Abmagerung bei einer weit fortgeschrittenen Krebserkrankung auf.
  • l
  • Laparoskopie
    Bauchspiegelung: Untersuchung der Bauchhöhle mit einem Endoskop. Das Endoskop ist ein chirurgisches Instrument mit einer Lichtquelle und Kamera versehen. Über einen kleinen Schnitt in der Bauchhöhle erfolgt die Einführung in den Bauchraum, dieser lässt sich mit dem Endoskop nun ausleuchten und betrachten, auch spiegeln genannt. Laparoskopie kommt aus dem Altgriechischen von altgriechisch: lapára, deutsch: Weichen, Flanken, weicher hohler Teil zwischen Rippen und Hüften, Bauchhöhle, Bauch, und skopeîn - deutsch: betrachten, schauen, untersuchen.
  • Lymphknoten
    Im Körper gibt es etwa 300-700 Lymphknoten. Sie sind überall im Körper und etwa 2- 2,5 mm groß. Lymphknoten sind eine Art Filterstation entlang der Lymphbahnen. Sie filtern Krankheitserreger und Krebszellen aus der Lymphflüssigkeit. Manchmal gelingt es Krebszellen sich in den Lymphknoten anzusiedeln, das wird dann als Lymphknotenmetastase bezeichnet. Diese Lymphknotenmetastasen sind nicht ein vom Lymphknoten selbst ausgehender Krebs (Lymphom, auch fälschlich Lymphdrüsenkrebs genannt). Lymphknoten können auch bei Entzündungen und Infektionen anschwellen und müssen nicht unbedingt auf eine Metastase hindeuten. Lymphknoten gehören zum Lymphsystem und sind Teil des Immunsystems. Fachbegrifflich: Nodus lymphoideus, Nodus lymphaticus, Lymphonodus
  • m
  • maligne
    Bösartig. Gegenteil von benigne = gutartig Bösartige Tumoren werden allgemein als Krebs bezeichnet. Sie können in andere Gewebe und Organe wachsen (aggressives Waschstum) und in andere Körperregionen / Organe streuen (Metastasen) bilden. Von lateinisch: malignus - schlecht geartet
  • N
    Im Körper gibt es etwa 300-700 Lymphknoten. Sie sind überall im Körper und etwa 2- 2,5 mm groß. Lymphknoten sind eine Art Filterstation entlang der Lymphbahnen. Sie filtern Krankheitserreger und Krebszellen aus der Lymphflüssigkeit. Manchmal gelingt es Krebszellen sich in den Lymphknoten anzusiedeln, das wird dann als Lymphknotenmetastase bezeichnet. Diese Lymphknotenmetastasen sind nicht ein vom Lymphknoten selbst ausgehender Krebs (Lymphom, auch fälschlich Lymphdrüsenkrebs genannt). Lymphknoten können auch bei Entzündungen und Infektionen anschwellen und müssen nicht unbedingt auf eine Metastase hindeuten. Lymphknoten gehören zum Lymphsystem und sind Teil des Immunsystems. Fachbegrifflich: Nodus lymphoideus, Nodus lymphaticus, Lymphonodus
  • Nausea
    Fachbegriff für Übelkeit, oftmals mit Brechreiz verbunden.
  • p
  • Primärdiagnostik

    Untersuchungen, die bei Verdacht auf eine Erkrankung angewendet werden.

  • r
  • retroperitoneal

    Hinter der Bauchhöhle (Retroperitoneum) gelegen. Im Retroperitoneum liegen beispielsweise die Nieren, Nebennieren und die Harnleiter.

  • Risikofaktor
    Ein Risikofaktor ist alles, was dein Risiko, an einer Krankheit zu erkranken, erhöhen kann. Dabei haben verschiedene Krebsarten ganz unterschiedliche Risikofaktoren.
  • s
  • Hodensack

    Der Hodensack ist eine Hauttasche in dem sich die Hoden, Nebenhoden, Teile des Samenleiters und das Ende des Samenstrangs befinden. Gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen. Medizinisch Skrotum genannt.

  • Symptom
    Ein Anzeichen, Hinweis oder typisches Merkmal im Zusammenhang mit einer Erkrankung. Einige Beispiele für Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen. Subjektives Symptom: wird vom Patienten selbst wahrgenommen Objektives Symptom: Wird vom medizinischen Fachpersonal erkannt  Herkunft: aus dem Altgriechischen - symptoma = zufallsbedingter Umstand
  • t
  • Tumormarker
    Tumormarker sind bestimmte körpereigene Substanzen im Blut, Urin oder dem Gewebe, die auf eine Krebserkrankung hinweisen können. Sie sind jedoch nur begrenzt aussagekräftig, da es nicht für jede Krebsart Tumormarker gibt bei gesunden Menschen auch im Normalbereich gemessen werden können Tumormarker bei Krebspatienten nicht immer erhöht sind Trotz dieser Einschränkungen werden Tumormarker bei Krebspatienten folgendermaßen eingesetzt: zur zusätzlichen Sicherung der  Diagnose zur Überwachung des Ansprechens während und nach Behandlungen: Operation (z.B. Hodenkrebs), Chemotherapie oder Bestrahlung als zusätzlicher Faktor zur Einordnung des Tumors in ein Stagingsystem (z.B. Hodenkrebs) und somit zur Prognose zur Verlaufskontrolle in der Nachsorge  
  • u
  • Ureter
    Harnleiter: sie verbinden die Nieren mit der Harnblase. Durch sie wird der Urin vom Nierenbecken in die Harnblase geleitet. Sie sind ca. 25 bis 30 cm lang und besitzen einen Durchmesser zwischen 4 und 7 mm.
  • w
  • Wechselwirkung
    Beeinflussung von Medikamenten in ihrer Wirkung durch gleichzeitige Einnahme von anderen Medikamenten, bestimmter Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel. So kann die Konzentration eines Medikamentes durch die Wechselwirkung erhöht oder gesenkt werden
  • WHO
    World Health Organisation, Weltgesundheitsorganisation
  • z
  • ZNS

    Das zentrale Nervensystem oder Zentralnervensystem (kurz ZNS) besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark.

  • Zytostatika

    Zytostatika sind Zellgifte, die während einer Chemotherapie eingesetzt werden. Diese Medikamente stören, hemmen oder verhindern den Zellzyklus von sich schnell teilenen Zellen. Tumorzellen teilen sich besonders schnell. Sie werden deshalb Zytostatika (griech. kytos = Zelle; statikos = zum Stehen bringend) genannt.

    In Abhängigkeit von ihrem Wirkmechanismus werden Zytostatika in verschiedene Gruppen unterteilt.